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Low-Code entfaltet mehr Potenzial im Manufacturing. Flexibilität ist Trumpf!

25 Oktober 2022 - 4 Minuten lesen

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Susanne Hohenstein-Kluka Content Marketing Specialist

Susanne kümmert sich um den deutschen Content bei Objectivity, übersetzt Firmeninhalte wie Webtexte, Artikel und eBooks und schreibt Artikel über Technologie-Trends und praktische Ratgeber. Privat verbringt sie am liebsten ihre Freizeit in der Natur, spielt Tennis oder geht auf Rockkonzerte.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Wofür steht Low-Code? 
  2. Low-Code verbindet die Produktion mit der Logistik 
  3. Low-Code & Data 
  4. Fazit: Apps nach dem Baukastenprinzip 

Die Zukunft der Fertigung ist digital. Punkt!  

Mittlerweile ist jedem in der Führungsetage klar, dass die digitale Fertigung für die Lösung komplexer Produktionsprobleme und für eine schnellere Anpassung an unbeständige Marktanforderungen unerlässlich geworden ist. Stimmt, aber wie sieht das in der Praxis aus und welche digitalen Lösungen gibt es? Viele Unternehmen, besonders produzierende - ohne jeglichen Technologie-Partner, wissen nicht was heute alles technisch möglich ist.  

Unternehmen, die sich der digitalen Fertigung verschrieben haben, sehen eine schnellere Markteinführung, erhöhte Margen und eine verbesserte Marktposition. Wirkungsvolle Tools sind dabei Low-Code-Entwicklungsplattformen. In diesem Artikel werde ich Chancen und Möglichkeiten der Low-Code-Technologie im Manufacturing erörtern. Eine Technologie, die in den letzten Jahren für viele Unternehmen besonders attraktiv geworden ist.  

Wofür steht Low-Code? 

Low-Code ist eine Technologie, die viele Business-Anwendungen durch positive Erfahrungen eroberte. Low-Code steht für eine schnelle Entwicklung, Benutzerfreundlichkeit und hohe Flexibilität. Es ermöglicht Entwicklungsteams produktiver zu arbeiten, eine bessere Qualität abzuliefern und einfacher Endbenutzer als Citizen Developer in den Prozess einzubinden. Die Annahme ist; was für die Businessanwendungen funktioniert, sollte auch im Manufacturing Erfolg bringen und wird deshalb zunehmend auch für Fertigungssysteme eingesetzt. Die Gründe für den Einsatz von Low-Code sind dabei dieselben: Meistens geht es einfach darum, einen großen Entwicklungsrückstand abzubauen. 

Am 29.09.2022 gab Mendix die Ergebnisse seiner Umfrage „2022 State of Low-Code in Key Verticals“ bekannt. In dieser Umfrage stecken Beobachtungen und Meinungen von Wirtschaftsführern in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und den USA - aus den Bereichen Bankwesen, Finanzdienstleistungen, Versicherungen, öffentlicher Sektor, industrielle Fertigung und Einzelhandel. Die Einführung von Low-Code stieg laut Mendix von 77 % (2021) auf 94 %, wobei 40 % der Befragten Low-Code für unternehmenskritische Lösungen verwenden. 

Low-Code verbindet die Produktion mit der Logistik 

Der Studie zufolge wurde im Jahr 2020 Low-Code hauptsächlich für die Verbindung mit Peripheriegeräten sowie zur Unterstützung von Logistik und Qualitätsbewertung genutzt. Heute sehen Unternehmen den größten Bedarf an Low-Code in den Bereichen IT (50 Prozent), Produktionstechnik (43 Prozent), Produktdesign und Qualitätskontrolle.  

In der Produktion und Fertigung geht es hauptsächlich darum, mit der Hilfe von Low-Code-Plattformen die digitale Transformation zu beschleunigen, Abläufe zu automatisieren und zu vereinfachen und Daten zusammenzutragen. Wenn Daten von verschiedenen Quellen kommen, kann ein Low-Code-Tool die Aufgabe der Schnittstelle übernehmen und einen standardisierten, einfachen Zugang zu den verschiedenen Datenquellen bieten.  

Low-Code kann eingesetzt werden, um die Zusammenarbeit über mehrere Abteilungen und Regionen hinweg zu optimieren. Mit der Hilfe von Low-Code-Plattformen kann die Produktion effektiv mit der Logistik verbunden werden – die Kommunikation mit Transportunternehmen und Zulieferern wird vereinfacht. 

Low-Code & Data 

Die beiden wichtigsten Vorteile bei der Anwendung von Low-Code in der Fertigung sind der Umfrage von „2022 State of Low-Code in Key Verticals“ zufolge, die verbesserte Echtzeit-Prozesstransparenz und die verbesserte Echtzeit-Datentransparenz. Schwankungen in der Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern setzen Unternehmen außerdem unter Druck, die Mitarbeitererfahrung zu digitalisieren und zu verbessern. 

Wo früher Strichlisten der Ausschussmengen von der Produktionslinie auf Papier geführt, gesammelt und manuell ausgewertet wurden, werden heute alle Daten automatisiert im Manufacturing Execution System (MES) erfasst. Dies bringt eine spürbare Entlastung der Werker von nicht wertschöpfenden Tätigkeiten und auch das Backoffice ist somit im Besitzt von aktuellen Daten für Berichterstattung und Datenanalyse 

Aber ein Unternehmen kann seine Daten nur dann effektiv einsetzen, wenn sie einfach auffindbar und zugänglich sind. Dies gelingt, indem Unternehmen die relevanten Daten nach der Aufbereitung in einer einzigen Ansicht zusammenführen und dadurch verfügbar machen. Low-Code kann auch hierbei helfen: Anwendungen werden benutzerdefiniert entwickelt, indem die Komplexität (z. B. Designelemente) abstrahiert wird. Dank der Drag & Drop-Modellierung und der visuellen Darstellung von Daten, durch attraktive Dashboards und Berichte, entsteht ein völlig neues Erlebnis für den Endbenutzer. Mit Low-Code-Lösungen können auch Herausforderungen angegangen werden, wenn es darum geht, detaillierte Produktionsdaten von Lieferanten und Vertragspartnern transparent zu machen. Denn der Mangel an Transparenz behindert den Entscheidungsprozess, insbesondere bei Störungen in der Lieferkette.  

Die Datenvirtualisierung trägt dazu bei, die Datennutzung innerhalb von Unternehmen maßgeblich zu demokratisieren. Somit gewinnen auch Anwender ohne Daten-Expertise Einblicke in bestehende Ressourcen und Zusammenhänge und damit verbundene Potenziale können genutzt werden.  

Fazit: Apps nach dem Baukastenprinzip 

Egal, ob Sie Ihre Altsysteme modernisieren wollen oder Low-Code in bestehende Systeme integrieren möchten, die Entwicklung nach Baukastenprinzip verhilft Ihnen zu einer agilen Arbeitsweise, Flexibilität und schnelleren Markteinführung von Produkten. Die Benutzerfreundlichkeit der mit Low-Code entwickelten Anwendungen unterstützt Ihre Mitarbeiter durch Transparenz und automatisierte Prozesse. Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem IT-Partner eine Datenplattform als Single Source of Truth, indem fragmentierte Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden. Für weitere Informationen und konkrete Beispiele zur Verwendung von Low-Code-Entwicklungsplattformen finden Sie in unserem kostenlosen eBook „Geschäftsprobleme mit Low-Code lösen: Beispiele und Vorteile“.  

Quellen: 

  1. Mendix (Siemens), 2022 State of Low-Code in Key Verticals, September 2022 
  1. Gartner, Harness the Disruptive Powers of Low-Code: A Gartner Trend Insight Report, 18.07.2022, Jason Wong, Kyle Davis 
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